@Rochus Wolff:
Als die Kinder noch kleiner waren ging es uns ähnlich, wobei das Beobachten in unserem speziellen Fall nicht ausreichend war, und wir mit Hand aufs Herz legen, den Erregungsrgrad unserer Kinder einschätzen mussten.
Aber inzwischen sind die Kinder etwas robuster geworden, und haben auch schon den Schutzmechanismus verinnerlicht, den wir ihnen näher gebracht haben:
Im gestrigen Gespräch hatte sich ergeben, dass der letzte Besuch beim besten Freund auch eine runde Fernsehen mit sich brachte. Dabei wurde völlig zwanglos erzählt, dass unser Kind in einem sehr spannenden Moment um eine Pause gebeten (wurde auf Youtube geschaut), und während der Beruhigungsphase nachgefragt hatte, ob es denn auch gut für die Protagonisten ausginge; danach wurde weitergeschaut.

In meinem letzten Kommentaren vergaß ich noch zu erwähnen, dass ich es als sehr großen Mehrwert empfinde, dass sich dieser Blog nicht einfach nur darin genügt aktuelle Filme zu besprechen, und Trailer bzw. Kurzfilme zu präsentieren, sondern sich des Themas Kinder und Film auch unter “gesamtheitlichen” Gesichtspunkten nähert.

Wir erachten das gemeinsame Erleben und Verarbeiten auch für sehr wichtig, allerdings kann es im Alltag schon schnell ermüdend sein, wenn man zum x-ten mal 30 min eine völlig untinteressante Handlung und nur sehr “grundlegend” gezeichnete Charaktere über sich ergehen lassen muss