Wir stehen vor dem gleichen Problem, gerade weil (wie bereits genannt) die FSK Abstufungen recht grob sind, nur eine grundsätzliche Orientierung bieten und oftmals auch zu einem Kopfschütteln unsererseits führen – ich kann mich noch gut erinnern, als damals die “Parental Guidance” auch in Deutschland einzug hielt, und der Kinochef ganz aus dem Häuschen war, dass sich nun auch sechsjährige Kinder (in Begleitung eines Erwachsenen) einen Film ab 12 ansehen dürfen, in dem auch abgeschlagene Köpfe per Katapult über eine Burgmauer befördert werden (irgend einer der Herr der Ringe – Teile).
Während bei Filmen/Serien/etc. die auf DVD/Bluray erscheinen ein Vorsichten möglich ist, müssen wir uns bei Kinofilmen auf die Rezensionen/Einschätzungen anderer verlassen (vielen Dank für die Links an dieser Stelle), das aber leider auch schon zu Enttäuschungen geführt hat. Weshalb wir versuchen Kinobesuche möglichst auf die Filme zu beschränken, von denen wir in etwa einschätzen können, was zu erwarten ist.
Aufgrund des sozialen Drucks ist dies allerdings in Einzelfällen nicht möglich, was dazu führt, das Vorsichtungen auch mit Material aus *alternativen* Quellen stattfinden, was dann doppelt anstrengend ist, da zu dem oftmals plumpen und einfallslosen Plot noch eine schlechte Bild/Tonqualität hinzukommt.