Kinostart der Woche (22. Mai 2014): Das magische Haus

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Heute läuft Das magische Haus an, ein belgischer Animationsfilm von Ben Stassen und Jeremy Degruson, in dessen deutscher Fassung u.a. die Stimmen von Dieter Hallervorden, Karoline Herfurth und Matthias Schweighöfer zu hören sind. Bei der Kritik kam der Film im Durschnitt recht gut an, wie eine kurze Presseschau zeigt:

Uwe Mies sah sich und Kinder vor allem gut unterhalten:

Und wenngleich der erzählerische Gesamtbogen nicht immer straff gespannt ist, die hintersinnigen Filmzitate halten die Erwachsenen bei Laune, während die Kinder beim Slapstick mit Tieren und lebendigem Spielzeug viel Anlass zu glucksen finden.

Laurenz Werter fiel vor allem auf, wie sehr der Film sich der 3D-Technik zu Unterhaltungszwecken bedient:

Darüber hinaus nutzt er die dritte Dimension, wie es speziell Animationsfilme immer tun sollten: Er macht daraus ein Erlebnis. Für die Tiefenwirkung interessieren sich die Filmemacher nicht, sie lassen Dinge von der Leinwand direkt auf den Zuschauer zufliegen. Ja, das ist vergleichbar mit Jahrmarktstricks, aber genau das ist es, was nicht nur das junge Publikum sehen will.

All das sieht auch Katrin Hoffmann in dem Film, gibt aber zu bedenken:

Weder die Botschaft, noch die Story sind wirklich neu, aber so frisch erzählt, dass man ihnen gern dabei zuschaut. Und die Bilder sind so vollgepackt mit überraschenden Details, dass wir nicht wissen, wohin wir schauen sollen.

Und nicht zu vergessen: Alexander Matzkeit hatte Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview mit Regisseur Ben Stassen.

Auf der Flucht vor einem Sturm findet der kleine Kater Thunder Unterschlupf in einem magischen Haus. Zauberer Lawrence und die Truppe seiner verzauberten Spielsachen nimmt den neuen Mitbewohner gerne auf. Doch Maus Maggie kann Thunder nicht ausstehen – was in der Natur der Dinge liegt. Aber auch der grummelige Hase Jack kann einen Nebenbuhler nicht gebrauchen; doch als Lawrence ins Krankenhaus muss und sein zwielichtiger Neffe Daniel hinterrücks das Haus verkaufen will, müssen sich alle zusammenraufen. Daniel hat seine Rechnung ohne die kleinen Bewohner gemacht, denn Thunder feilt mit seinen Freunden bereits an einem cleveren Plan um ihr geliebtes Zuhause mit allerlei Tricks zu verteidigen.

(Foto: Studiocanal)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

2 Gedanken zu „Kinostart der Woche (22. Mai 2014): Das magische Haus“

  1. Ich habe “Das magische Haus” auf einer Preview vorletzte Woche gesehen. Die Figuren sind bis ins Detail liebevoll gestaltet. Die Geschichte mag nicht neu sein, aber sie ist gut erzählt und macht Laune. Absolute Empfehlung für Kinder und Menschen, deren inneres Kind lebendig ist. :)

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