Kurzfilme vom ITFS 2014

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Bevor das Internationale Trickfilm-Festival in Stuttgart morgen wieder zu Ende geht, gibt es hier noch einmal einen kurzen Blick auf die dort präsentierten Kurzfilme für Kinder – vor allem auf jene, die im Netz frei und legal zugänglich sind; für einen etwas weiteren Blick auf das Kinderprogramm des diesjährigen Festivals bietet sich z.B. der aktuelle Podcast von Alexander Matzkeit an, bei dem er sich mit Orlindo von animationsfilme.ch unterhält.

Der in Alex’ Podcast erwähnte Film Zebra ist auf der Website filmbilder.de frei verfügbar, einbinden kann ich hier leider nicht; in dem kurzen Streifen von Julia Ocker kollidiert ein Zebra mit einem Baum – und was dann passiert, sollte man sich lieber selbst ansehen. Toll!

Auf der gleichen Seite findet sich auch die deutsche, computergestützte Legetrick-Animation Das Huhn auf meiner Schmusedecke, ein knapper dreieinhalb-Minüter mit Gesang von Andrea Deppert und Angela Steffen.

Auf meiner Schmusedecke ist richtig was los! Hierwohnen viele, viele Tiere zusammen und allen geht es gut – doch in dieser Folge hat das Huhn ein Problem: sein Ei steckt fest! Werden seine Freunde eine Lösung finden und ihm helfen können?

Das ganze Abenteuer kann man sich hier ansehen.

tivi schließlich zeigt auf seiner Website den Kurzfilm Trolltag von Klaus Morschheuser und Johannes Weiland.

Du brauchst deine eigene Zirkusnummer, weil der Dompteur den Löwen nicht hergeben mag? Kein Problem. Schnapp dir einfach eine Schlinge, eine Glocke und Zuckerwatte, geh damit auf eine Waldlichtung und fang dir einen Tanzbären.

Drei der auf dem ITFS vorgestellten Kurzfilme schließlich lassen sich hier auch einbinden; das ist erstens natürlich der bereits gestern hier im Blog gezeigte Rob ‘n’ Ron, ein freundlicher kleiner Miniatur-Spaghettiwestern.

Einem ganz anderen Genre scheint zunächst Superbot anzugehören, der sich dann aber vor allem als feine Spielerei mit Fragen von Optik, Größe und Film herausstellt – oder anders formuliert:

Der winzige Spielzeugroboter Superbot lernt, dass die Realität von der Größe der Lupenlinse abhängt, durch die man sie betrachtet.

Eine Computeranimation von Pablo Alberto Díaz und Gervasio Rodríguez Traverso.

Auch Jamila, Gid jeg kunne flyve (Jamila, wenn ich nur fliegen könnte) ist online verfügbar, allerdings “nur” im dänischen Original mit englischen Untertiteln. In zehn Minuten berichtet diese Mischung aus Real- und Animationsfilm aus dem Leben ihrer Titelfigur:

Vor acht Jahren wurde Jamila in einem dänischen Flüchtlingslager geboren. Vor zehn Jahren flohen ihre Eltern aus dem irak nach Dänemark. Jamila hatte schon viele Freunde, aber die meisten sind nur für kurze Zeit geblieben.

Alexander hatte sich bereits vor ein paar Tagen für seinen Podcast mit dem Regisseur des Kurzfilms, Jannik Hastrup, unterhalten.

(Foto: ITFS)

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