Berlin: Kostenlos zum LOLA-Festival 2014

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Am 9. Mai findet in Berlin die Verleihung des Deutschen Filmpreises statt; vorab aber werden die nominierten Filme auf dem LOLA-Festival vom 24. bis 27. April in der Berliner Astor Film Lounge (Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin) noch einmal gezeigt (Hier gibt es das vollständige Programm als PDF.)

Die drei nominierten Kinderfilme werden am Freitag, den 25. April 2014, noch einmal vorgestellt. Der Eintritt bei den Kinderveranstaltungen ist frei, das Besondere ist, dass auch die Darsteller und Produzenten, sowie die Regisseurin von Ostwind bei der Veranstaltung anwesend ist.

Gezeigt werden

  • ab 9:00 Uhr Bibi & Tina (Presseschau) in Anwesenheit von Sonja Schmitt (Produzentin) sowie die Darsteller_innen Louis Held, Ruby O. Fee und Fabian Buch.
  • ab 11:15 Uhr Sputnik (Filmkritik) in Anwesenheit der Produzenten Guido Schwab und Joost de Vries sowie der Darsteller Luca Johannsen und Emil von Schönfels.
  • ab 13:30 Uhr Ostwind in Anwesenheit der Produzentin Ewa Karlstöm, der Regisseurin Katja von Garnier sowie den Darstellerinnen Hanna Binke, Marla Menn, Henriette und Florentine Morawe.

Die Tickets sind kostenlos, rechtzeitiges Hingehen sichert also einen der begrenzten Plätze!

Bibi & Tina (Regie: Detlev Buck)

Hex-hex! Die freche Hexe Bibi Blocksberg und ihre beste Freundin Tina sind auf ihren Pferden Amadeus und Sabrina ein unschlagbares Team. Doch in diesem Sommer müssen sie auf dem Martinshof einige Herausforderungen meistern. Die hübsche, intrigante Sophia von Gelenberg will sich Tinas Freund – Alex von Falkenstein – schnappen, und der hinterhältige Geschäftsmann Hans Kakmann hat es auf das süße Fohlen „Socke“ von Graf Falko abgesehen. Als Bibi es auch noch mit ihrer Hexerei zu gut meint, geraten sogar die unzertrennlichen Freundinnen aneinander… Beim großen Pferde-Rennen auf Schloss Falkenstein weiß Bibi schließlich gar nicht mehr, für wen sie zuerst kämpfen soll. „Socke“ und die Freundschaft zu Tina stehen plötzlich auf dem Spiel…

Sputnik (Regie: Markus Dietrich)

Für Friederike (10) beginnt das Schuljahr mit einem Donnerschlag: Ihr Onkel hat einen Ausreiseantrag in die BRD gestellt und muss die DDR sofort verlassen. Friederike baut mit ihren Freunden eine Maschine, um sich heimlich zu ihrem Onkel zu „beamen“. Das Experiment geht schief und alle Menschen im Dorf verschwinden. Als Beweise auftauchen, dass ihre Familien in West-Berlin gelandet sind, müssen die Kinder reagieren, bevor es zu einem Unglück an der Mauer kommt. Eine Neuerzählung des 9. November 1989.

Ostwind (Regie: Katja von Garnier)

Mika (Hanna Binke) ist außer sich vor Wut: Weil sie die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat und obendrein mit ihrer Freundin aus Versehen das Auto ihres Lehrers abgefackelt hat,verkünden ihre Eltern (Nina Kronjäger und Jürgen Vogel) eine Planänderung: Statt Feriencamp heißt es nun, den Sommer lang zu büffeln – und das ausgerechnet auf dem Pferdegestüt ihrer strengen Großmutter (Cornelia Froboess). Doch Mika hat dort ganz andere Dinge im Kopf, als sich hinter Büchern zu verstecken und sich vom Stallburschen Sam (Marvin Linke) bewachen zu lassen. In der dunkelsten Box des Pferdstalls findet sie den wilden und scheuen Hengst Ostwind. Weder Michelle (Marla Menn), die beste Springreiterin am Hof, noch Mikas Großmutter können das gefährliche Pferd bändigen. Magisch angezogen von dem nervösen Tier, schleicht sich Mika trotz aller Warnungen heimlich in den Stall. Das ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Mika entdeckt dabei ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: Sie spricht die Sprache der Pferde! Wird sie es schaffen – entgegen aller Widerstände – Ostwind zu zähmen?

(Foto: Deutsche Filmakademie)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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