Kürzere Filme schützen den Hausfrieden

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Es war ein nicht wirklich kalter Winter, nun lässt sich der Frühling eher frisch und feucht an – perfektes Kinderfilmwetter. So gab es letzte Woche bei uns Rasmus und der Vagabund, von Dienstag bis Samstag. Die Verteilung über mehrere Tage liegt natürlich nicht daran, dass Olle Hellboms Film, die inzwischen schon einigermaßen klassische Astrid-Lindgren-Verfilmung aus dem Jahr 1981, wirklich tagelang läuft – aber 105 Filmminuten lassen sich unter der Woche und selbst am Wochenende nur mühsam in unseren Familienalltag integrieren.

Vielleicht sind wir auch ein wenig speziell: der Fernseher und das normale TV-Programm spielen bei uns praktisch überhaupt keine Rolle. Natürlich gibt es immer wieder Filmisches; aber in die Zeit, die sich zwischen Ganztagsschule und Schlafengehen noch auftut, soll ja noch so viel anderes passen: Gespräche, gelegentlich ein paar kleine Hausaufgaben, Vorlesen, Abendessen, Spiele… die normale, sogenannt “abendfüllende” Filmlänge von 90+ Minuten ist nicht besonders gut geeignet für kleine Menschen, die zur Tagesschau ins Bett gehen sollten.

Weiterlesen: Meine neue Kolumne Sitzplatzerhöhung ist heute auf kino-zeit.de erschienen.

(Foto: Concorde Home Entertainment)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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