Kinostart der Woche (27. März 2014): Antboy

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Ab heute läuft endlich der Superheldenkinderfilm Antboy in den Kinos an, den ich schon vor einiger Zeit ausführlich gepriesen habe. Aber auch die Kolleg/innen waren sehr angetan:

Axel Timo Purr stellt den Film in den Kontext dänischer Filmförderung und sieht in dem Film eines jener

Genre-Amalgate, die wie die besten Pixar-Produk­tionen nicht nur kinder­kom­pa­tibel sind, sondern auch Erwach­sene in ihren Sog ziehen. Das liegt nicht nur daran, dass Antboy aus dem Fundus des ameri­ka­ni­schenSu­per­hel­den­film schöpft, sondern auch eine Geschichte von der Ohnmacht der Erwach­se­nen­welt erzählt.

Günter H. Jekubzik lobt, dass der Film keine Non-Stop-Actionszenen braucht, um zu überzeugen:

Dieser dänische Spiderman für Kinder ist nett, manchmal ganz schön spannend, aber reine Action wie in „Spy Kids” von Rodriguez braucht er nicht. Comic-Einblendungen machen ebenso Spaß wie Pelles Fantasien, in denen er seinen Schwarm Amanda rettet.

Ähnlich sieht das auch Michael Meyns für programmkino.de:

Besonders schön aber ist, dass „Antboy“ zwar eine Superheldengeschichte erzählt, aber fast immer wie ein Kinderfilm wirkt. Keine aufwändigen Spezialeffekte setzt Hasselbach ein, kein Bombast, allein einige Zeichentrickmomente und Splitscreens, die das visuelle Element eines Comics andeuten, benutzt er. Stattdessen konzentriert er sich auf seine jungen Darsteller, die allesamt erstaunliches Talent beweisen, allen voran Hauptdarsteller Andreas Oholm, der selbst gegen einen so etablierten Schauspieler wie Nicolas Bro bestehen kann.

Für Christian Horn schließlich spielt auch eine Rolle, dass der Film sein junges Publikum keineswegs unterfordere:

So stellt Bösewicht Floh tatsächlich eine ernsthafte Bedrohung dar und Pelle muss lernen, sich auch nach bitteren Rückschlägen wieder in den Sattel zu setzen. Das ganze Abenteuer bleibt dabei nahe an der Erlebniswelt junger Zuschauer

So bleibt mir nur zusammenfassend das Fazit: Ab mit Euch ins Kino! Empfohlen ist der Film für Kinder ab neun Jahren.

(Foto: MFA+)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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