Berlinale 2014: Generation Kplus – das Programm

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In zwei Pressemitteilungen hat nun die Kinderfilmsektion der Berlinale, die Berlinale Generation, die Filme des Jahrgangs 2014 vorgestellt. Hier sind zunächst die Filme der “Generation K plus”, die sich vor allem an Kinder bis ca. 14 Jahren richtet, in alphabetischer Reihenfolge (nach dem Originaltitel) aufgelistet. Die Inhaltsangaben stammen vom Festival, ich habe jeweils, soweit auffindbar, noch kurze Links, einen Trailer (meist in der Originalsprache) oder ein Bild hinzugefügt. Die Berlinale findet vom 6. bis 16. Februar 2014 statt. Weitere Infos und Besprechungen wird es demnächst hier im Blog geben. Update 24.1.2014: Das Programm der Generation Kplus ist jetzt – inkl. Filmbeschreibungen und Projektionsterminen – komplett zum Download verfügbar (PDF; 2,3 MB).


Beyond Beyond (Schweden/Dänemark; Regie: Esben Toft Jacobsen)

Auf der Suche nach seiner Mutter taucht der Hasenjunge Johan in die fantastische Unterwelt des Federkönigs ab. Jacobsens dritter Film bei Generation ist ein aufwendig in 3D animiertes Familienabenteuer, das tiefgründig von Liebe und Verlust zu erzählen vermag.

(Weltpremiere; weitere Infos bei animationsfilme.ch)

Ergänzung 17.2.: Twitch hat bereits vier Clips aus dem Film. (Danke, Verena Manhart!)


Ciencias Naturales (Natural Sciences; Argentinien/Frankreich; Regie: Matías Lucchesi)

Nichts hält Lila noch in ihrem Schulheim hoch in den Nebelbergen. Die 12-Jährige will unbedingt ihren unbekannten Vater finden und begibt sich dafür auf eine verschlungene Reise zur Wahrheit.

(Weltpremiere)


Emil & Ida i Lönneberga (That Boy Emil; Schweden; Regie: Per Åhlin, Alicja Jaworski Björk und Lasse Persson)

Der kleine Emil möchte nur helfen, aber dann geht doch alles schief. Im Schuppen soll er über seine Taten brüten – bis zum nächsten Streich. Astrid Lindgrens echte Erzählstimme führt durch diese liebevolle Animation über den hierzulande als Michel bekannten Lausbuben.

(Deutschlandpremiere, außer Konkurrenz)


Finn (Niederlande; Regie: Frans Weisz)

Finn möchte unbedingt lernen, wie man Geige spielt. Denn mit der Musik verwebt sich die Realität mit der Welt der Träume – und er kann seine tote Mutter wiedersehen. Der flämische Schauspieler Jan Decleir verkörpert meisterhaft einen geheimnisvollen Geigenlehrer.

(Internationale Premiere)


Hitono Nozomino Yorokobiyo (Joy of Man’s Desiring; Japan; Regie: Masakazu Sugita)

Nach einem Erdbeben kommen Haruna und ihr kleiner Bruder Sotha bei Verwandten unter. Keiner hat dem Jungen gesagt, dass die Eltern tot sind, was Haruna schwer belastet. In meditativen Bildern zeigt dieses Debüt den Nachhall großer Katastrophen besonders bei Kindern.

(Weltpremiere)


Jack et la mécanique du cœur (Jack and the Cuckoo-Clock Heart; Frankreich; Regie: Mathias Malzieu und Stéphane Berla)

Anstelle eines Herzens schlägt in Jacks Brust eine Kuckucksuhr. Verlieben ist streng verboten, denn bei Gefühlen spielt sein Uhrwerk verrückt. Mathias Malzieu adaptierte für diesen fantastischen Animationsfilm seine Bestseller-Novelle, alle Lieder stammen von seiner Band Dionysos.

(Internationale Premiere)


Killa (The Fort; Indien; Regie: Avinash Arun)

Nach dem Umzug kann sich Chinu nur schwer an das andere Umfeld gewöhnen. Doch mit neuen Freunden entsteht allmählich auch mehr Vertrauen. Ein atmosphärischer Coming-of-Age-Film, in dem Landschaft und Wetter ihre starke Wirkung entfalten.

(Weltpremiere; kurzes Interview mit dem Regisseur)


Loulou, l’incroyable secret (Wolfy, the Incredible Secret; Frankreich; Regie: Grégoire Solotareff und Éric Omond)

Loulou macht sich wieder auf die Tatzen. Er kämpft gegen die düstere Dynastie der Wolfenbergs, mit denen er geheimnisvoll verwandt ist. Kunstvolles Animationskino über den tapfersten Wolf der Welt – und einen heldenhaften Angsthasen namens Tom.

(Internationale Premiere; mehr Infos bei animationsfilme.ch)


MGP Missionen (The Contest; Dänemark; Regie: Martin Miehe-Renard)

Für das Landkind Karl ist der Umzug nach Kopenhagen wie die Reise in eine neue Welt. Das Mädchen Sawsan hilft, doch bald schon sucht ganz Dänemark nicht nur einen Superstar, sondern auch zwei spurlos verschwundene Kinder.

(Internationale Premiere; Homepage)


Midden in de Winternacht (A Christmoose Story; Niederlande/Schweden/Belgien; Regie: Lourens Blok)

Mr. Moose, der fliegende Elch des Weihnachtsmanns, ist in den Schuppen gekracht und braucht nun dringend die Hilfe des kleinen Max. Das winterliche Abenteuer nach dem Kinderbuch von Andreas Steinhöfel würzt die altwürdige Weihnachtsgeschichte mit charmanter Ironie und Humor.

(Internationale Premiere)


Tante Hilda! (Aunt Hilda!; Regie: Frankreich/Luxemburg; Regie: Jacques-Rémy Girerd und Benoît Chieux)

Das genmanipulierte Getreide „Attilem“ soll die Wunderwaffe gegen den Hunger der Welt sein. Alleine der umweltbewussten Hilda kommen Zweifel. Ein Meisterstück aus den berühmten Animationsfilmstudios Folimage und Melusine – und ein exzentrischer Aufruf für mehr Flowerpower.

(Europapremiere)


Were Dengê Min (Come to My Voice; Türkei/Deutschland/Frankreich; Regie: Hüseyin Karabey)

Jiyans kurdischer Vater soll erst gegen Ablieferung einer Waffe aus der Haft entlassen werden. Die Suche nach dem Gewehr, das er nie besaß, führt Jiyan und ihre Großmutter auf eine Odyssee. Hüseyin Karabey verwebt verschiedenste Erzählebenen zu einem kunstvollen Ornament.

(Weltpremiere)


(Foto: Beyond Beyond)

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Berlinale 2014: Generation 14plus – das Programm | Kinderfilmblog

  2. Danke für die schöne Auflistung und das Einbinden der Trailer. Ich warte momentan auch nur noch auf das Programm um meine Planung zu beginnen für die Generation.

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