Kurzkritik: Die Schlümpfe 2 (2013)

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Nun ja, wenn man den ersten Film mochte, wird man den zweiten nicht schrecklich finden. Aus irgendeinem Grund hat man sich – womöglich, weil Schlumpfabenteuer eigentlich eher nicht so schwer dramatisch, sondern eher schlumpfig sind, weshalb sich daraus schlecht abendfüllende CGI-Abenteuer zurechtbrezeln lassen – dafür entschieden, „les Schtroumpfs“ in die Welt der Menschen zu schicken und Gargemel (Hank Azaria als das Beste, was den Filmen passiert ist) gleich hinterher. Der erste Film (amazon: DVD, Blu-ray) spielte nun in New York, Die Schlümpfe 2 vor der (das gibt von mir Bonuspunkte) malerischen Kulisse von Paris bzw. auch im Detail der alten und wunderschönen Opéra Garnier.

Es muss dann immer gerettet werden, mit viel Abstürzen, Flügen, Verfolgungsjagden – der zweite Film wurde natürlich auch in 3D gedreht – und nur milde komischen Elementen, für die entweder der Tollpatsch-Schlumpf (oder wie der heißt; “Clumsy” im Englischen) oder ähnliche Figuren verantwortlich sind. Das ist alles insgesamt eher traurig, nicht per se furchtbar und unansehbar, aber im Grunde nur das, was man auch sonst zu sehen bekommt, in blau (mit weißen Mützen). Naja.

Die Schlümpfe 2 (The Smurfs 2), USA 2013. Regie: Raja Gosnell. 105 Minuten, FSK 0. (amazon: DVD, Blu-ray und 3D-Blu-ray)

(Foto: Sony)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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