Kinostart diese Woche (26. Dezember 2013): Ella und das große Rennen

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Heute kommt mit Ella und das große Rennen eine erste Verfilmung nach den Geschichten des finnischen Autors Timo Parvela in die deutschen Kinos – die nächsten sind schon in der Mache. Einige Kolleg_innen haben den Film vorab gesehen; Joachim Kurz, der die Buchvorlage preist und lobt, sieht schon in der Grundanlage des Films einige Schwierigkeiten:

Wer auch bei Kinderfilmen eine nachvollziehbare Geschichte und stringente Logik für unverzichtbar hält, dürfte mit Ella und das große Rennen einige Schwierigkeiten haben. Schon das Missverständnis, das den dramatischen Konflikt befördert, ist so absurd geraten, dass man es kaum glauben mag.

Aber: Als vergnüglicher Spaß für kleinere Zuschauer ab 5 Jahren geht das völlig in Ordnung.

Sein Kollege José García sah einen vor allem für jüngere Zuschauer bestens geeigneten Film:

Obwohl die Dramaturgie unter der Aneinanderreihung von Slapstick-Einlagen leidet, weshalb die Handlung nicht nur unrealistisch, sondern an manchen Stellen vollkommen unlogisch anmutet, entfacht „Ella und das große Rennen“ ein Feuerwerk von kindlichen Einfällen, an denen insbesondere jüngere Kinder ihren Spaß finden werden. Dazu passt es, dass sich die Action Ruhepausen gönnt, so dass auch die Jüngeren nicht überfordert werden.

Und was ich selbst von Ella und das große Rennen dachte, habe ich anläßlich des Filmfests München (wo er noch Ella und ihre Freunde hieß) bereits aufgeschrieben.

(Foto: filmkinotext)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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