Kurzkritik: Die Monster-Uni (2013)

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Die Monster AG gehört zu meinen liebsten Pixar-Filmen – ein wunderbares Beispiel für die erzählerischen Qualitäten, die man in dem Studio pflegte (und hoffentlich noch pflegt): eine schlichte, aber brillante Grundkonstellation, detailliert ausgestaltete Hauptfiguren, spannende, gut erzählte Action und eine Welt voller bestaunenswerter Details. Nicht zuletzt aber geht es immer um etwas: die Protagonisten haben stets eine sehr klare Motivation, die sich mit ihnen und ihren Erlebnissen wandelt, und am Ende steht für alle sogar eine ganze Menge auf dem Spiel.

Nun könnte man von dem Prequel Die Monster-Uni vermutlich behaupten, dass es um nichts gehe, weil die Fortsetzung ja schon erzählt sei, aber das ist nicht das eigentliche Problem des Films. Wenn wir Mike und Sulley von ihrer ersten (nicht eben freundschaftlichen) Begegnung bis hin zu ihrem gemeinsamen Job bei “Monsters, Inc.”, begleiten, stört nicht das absehbare Happy-End, sondern das, was auf dem Weg dorthin passiert: Nämlich ein allzu vorhersehbares, zu oft gesehenes College-Movie, nur eben in der Monster-Welt, die hier schon einen Hauch zu vertraut ist.

Die Monster Uni (Monsters University), USA 2013. Regie: Dan Scanlon. 104 Minuten, FSK 0. (amazon: DVD, Blu-ray und 3D-Blu-ray)

(Foto: Disney)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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