Nicht hinschauen!

arielle3

Wer neugierige Teenager sein eigen Herz und Blut nennt, der kennt vermutlich die Bettelei darum, doch unbedingt diesen Actionfilm sehen zu dürfen, der erst ab 16 Jahren freigegeben ist, oder gar jenen Horrorfilm – und der elterliche Inquisitor, der zu verbieten sich bemüßigt fühlt, ahnt doch im Grunde seines Herzens: Beim besten Freund wird der große Bruder ein etwas weiteres Herz haben – und das passende Alter für die Videothek.

Und trotzdem kommen wir Eltern ja nicht drum herum, diesen und jenen Film für unsere Kinder in bestimmtem Alter verbieten zu wollen und zu müssen. Dass das sinnvoll ist, steht außer Frage – die ersten Gedanken dazu hatte ich mir ja schon in meiner vergangenen Kolumne gemacht.

Weiterlesen: Für meine Kolumne Sitzplatzerhöhung auf kino-zeit.de habe ich mir diesmal Gedanken über Altersgrenzen und Verbote gemacht.

(Foto: Disney)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

Ein Gedanke zu „Nicht hinschauen!“

  1. Wir haben uns mit 11 Jahren auch in die Filme ab 12 geschlichen und sind Abends ausgebüxt um mit dem Date ins Kino zu gehen. Aber da war das schon ein Teil des Abenteuers.
    Ich staune immer wieder, wie viele 8jährige bereits alle Teile “Star Wars” und “Indiana Jones” gesehen haben. Oder wenn so etwa 9jährige Abends um 22h im Kino mit dem großen Bruder und seiner Clique im “Spider-Man” rumturnen. Da wünscht man sich eine erfolgreiche Medienerziehung bei den Eltern.
    Ich persönlich fände eine FSK 9 ganz sinnvoll, da es diverse Filme gibt, die man einem 6jährigen Kind nicht zutrauen sollte, für die 12jährigen aber “zu puppig” sind, etwa “ParaNorman” oder auch die “Hüter des Lichts”.
    Da dies nicht passieren wird, fände ich Altersempfehlungen bei Kinder- und Familienfilmen bei Filmkritiken eine sinnvolle Erweiterung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.