Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (2004)

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In aller Kürze: Der Film hat mich überrascht, wahrscheinlich weil ich eine Jim-Carrey-Gagshow erwartet hatte und dann stattdessen eine überraschend leichtfüßige Abenteuergeschichte serviert bekam. Leichte Kost ist das gleichwohl nicht – eher was für Kinder ab zehn Jahren -, weil den Beaudelaire-Kindern in der Handlung doch so mancher Schicksalsschlag widerfährt, auch wenn es am Ende ein paar weniger sind, als man ursprünglich dachte. Müßte ich etwas kritisieren, so würde ich mir wünschen, dass die Steampunk-Anteile etwas größer hätten sein können und die spezifischen Eigenschaften der Kinder (Erfinderin, Bücherwurm, Allesbeißerin) noch etwas mehr zur Geltung hätten kommen können.

Man merkt dem Streifen allerdings sehr deutlich an, dass er – es ist ja “nur” die Verfilmung des ersten Bandes der Lemony Snicket-Bücher – sehr darauf gebürstet wurde, eine Fortsetzung zu bekommen, die dann aber nie zustande kam. Dafür ist Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse dann eben doch nicht Mainstream genug.

Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events), USA 2004. Regie: Brad Silberling. 108 Minuten, FSK 6. (Amazon: DVD, Blu-ray)

(Foto: Paramount Home Entertainment)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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