Live-Action Toy Story

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Das ist zu schön, um es hier nicht zu teilen.

Ich bin, es wird sich hier immer wieder zeigen, ein großer Fan von Pixar-Filmen, und sehe den Macher_innen dort sogar ihre schlimmsten Versagen nach (Cars zum Beispiel finde ich, im Gegensatz zu vielen Kindern, eher doof, und von Cars 2 fange ich lieber gar nicht erst zu schimpfen an). Toy Story gehört zu meinen liebsten Pixariana, zudem ist der Film mit seinen beiden Fortsetzungen ein Beispiel dafür, wie man eine Filmreihe macht, die nicht nur ihre Themen und Figuren nicht totreitet, sondern sogar mit jeder Fortsetzung an Tiefe und Komplexität gewinnt. Toy Story 3 ist deshalb womöglich sogar der beste Film der drei – sein Lob habe ich seinerzeit hier gesungen.

Und jetzt das: Zwei Jungs aus Arizona, Jonason Pauley und Jessie Perrotta, haben noch als Teenager begonnen, Toy Story mit realen Spielzeugfiguren und Menschen Szene für Szene nachzudrehen. Über zwei Jahre haben sie dafür gebraucht, und das Ergebnis, eine echte labour of love, ist so charmant wie hemdsärmelig, vor allem aber: beeindruckend.

(Es gibt auch schon Fassungen in Französisch und Portugiesisch, eine deutsche habe ich noch nicht gefunden.) Pixar hat sich offenbar noch nicht zu dem Projekt geäußert und wird das voraussichtlich auch nicht tun – aber Lee Unkrich, Regisseur von Toy Story 3, hat sich auf Twitter positiv beeindruckt gezeigt von dem Projekt, und es gleich mit verlinkt:

Auf der Facebook-Seite des Live-Action Toy Story Project gibt es noch eine ganze Reihe mehr Infos und Bilder; außerdem berichteten mittlerweile einige große amerikanische Medien, darunter Entertainment Weekly und ABC News. Hoffentlich ist das nicht das Letzte, was man von Pauley und Perrotta zu sehen bekam.

(Foto: Live-Action Toy Story Project)

Autor: Rochus Wolff

Filmkritiker seit 2004. Vater seit etwas später. (Homepage)

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