Verlosung: Captain Underpants

Am 1. März flitzt endlich der beste Superheld des vergangenen Kinojahres, Captain Underpants, ins Heimkino. Ich habe den Film zum Kinostart ausführlich und hymnisch gepriesen und kann ihn nach wie vor nur allen Freund_innen der Albernheit nachdrücklich ans Herz legen!

Die Schulkumpels George und Harold sind zwei sehr fantasiebegabte Kinder, die mit ihren Streichen den Schulalltag ordentlich aufwirbeln. Eines Tages hypnotisieren sie versehentlich ihren Schulleiter, der nun glaubt, er wäre Captain Underpants – ein unglaublich begriffsstutziger Superheld. Das Chaos erreicht seinen Höhepunkt, als der Bösewicht Professor Pipipups auf der Bildfläche erscheint und droht, die Welt der Fröhlichkeit zu berauben. An der Seite von Captain Underpants machen sich George und Harold auf, um dem irren Professor das Handwerk zu legen.

Mit freundlicher Unterstützung von Universal kann ich hier im Blog zwei Fanpakete verlosen, jeweils mit einer DVD des Films und dem zweiten Band des Comics aus dem Hause Panini.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine einfache Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 3. März 2018. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Königin von Niendorf (2016)

Da hat man so einen kleinen Kinderfilm aus dem tiefsten Brandenburg, ein wunderschönes Stück nachgerade meditatives Kino, und dann atmet das Ding eben doch deutsche Filmgeschichte aus, als gäbe es sonst nichts, schon in seinen Personen und Orten: Gedreht, geschrieben, produziert von Joya Thome, der Tochter von Rudolf Thome (spätestens seit Rote Sonne eine feste Größe im deutschen Nachkriegsfilm abseits der ausgetretenen Pfade), entstanden teilweise auf dem Hof ihres Vaters in eben jenem titelgebenden Dorf Niendorf, und dann spielt auch noch Sophie Kluge, Tochter von Alexander, in einer Nebenrolle mit.

Vielleicht erklärt das aber auch die unaufgeregte Gelassenheit, mit der dieser Film entstanden ist, bemerkenswert, beglückend für einen Debutfilm. Ohne öffentliche Förderung, weil das, wie man hört, eh viel zu lang gedauert hätte. Stattdessen an Ort und Stelle, zum Teil mit Laiendarstellern entstanden, finanziert aus Spenden und schließlich von einem Festival zum nächsten durchgereicht, von Max Ophüls über’s Filmfest München bis zum Goldenen Spatz. Der schönste, beste deutsche Kinderfilm seit langem.

Triple-F-Rated
Triple-F-Rated
Es geht hier erst einmal um gar nichts. Einfach nur ein Brandenburger Sommer, es sind Ferien, die anderen Mädchen “sind alle so komisch geworden dieses Jahr”, sagt Lea (Lisa Moell) – mit denen mag sie eigentlich ihre Zeit nicht verbringen, aber mit wem sonst? Die Zehnjährige stromert auf ihrem Fahrrad durchs Dorf, schaut immer mal wieder bei Mark (Mex Schlüpfer) vorbei, einem Aussteiger aus Berlin, der sich hier einen Hof gekauft hat und sich ebenfalls ohne besonderen Antrieb durch die Tage treiben lässt.

Sie beobachtet ein paar Jungs um ihren Anführer Nico (Denny Sonnenschein), die eine Plastiktonne klauen, und folgt ihnen an den See; dort basteln sich die Kinder ein Floß, aber Lea darf natürlich nicht mitmachen. Bis sie sie brauchen, um einem Rätsel auf die Spur zu kommen – wenn Lea das als Mutprobe mitmacht, darf sie mit ins Banden-Baumhaus und vielleicht auch aufs Floß.

Ein langer, ereignisloser Sommer, so zieht das Leben vorbei – immer bei gutem Wetter, in kurzen Hosen; die Eltern tauchen nur am Rande, meist visuell unscharf, überhaupt auf. Niendorf wirkt hier aus der Zeit gerissen, nicht nur weil der Sommer nicht vergeht, sondern auch, weil so wenig auf die moderne, durchtechnisierte Gegenwart hindeutet. Irgendwann wird ein Gespräch am Laptop per Skype geführt, das war es dann auch schon mit der Moderne.

Sieht man allein in Leas Gesicht (und das sieht man viel, Moell trägt den Film über weite Strecken quasi allein, eine wunderbare Entdeckung), dann sieht man da kein Lachen, überhaupt weitgehend wenig Bewegung. Man könnte das für die unendliche Tristesse des Dorflebens halten, aber dafür passieren dann doch zu viele Abenteuer. Mehr und mehr entsteht der Eindruck, man habe es hier mit fokussierter Konzentration zu tun. Mit dem Willen, dem Leben mehr abzutrotzen, Abenteuer zu finden, sich jedenfalls von der einen Gruppe nicht ausschließen zu lassen: Dann suche ich mir halt eine andere, und die will mich.

Zugleich aber leuchten die Farben hier bloß nicht zu bunt, gibt es jedenfalls keine glorifizierende Verschönerung des Landlebens, wie es der deutsche Kinderfilm gerne betreibt; es gibt Intrigen und Ängste und seltsame, auch sehr seltsame Menschen in diesem Dorf, und Thome diskreditiert keinen einzigen von ihnen. Die Kinder machen haarsträubende Sachen (und mindestens Leas zweite Mutprobe wird zu einigen ernsten Gesprächen mit den eigenen Kindern und Ermahnungen für sie führen: Denkt nicht im Traum daran, das nachzumachen!), und Königin von Niendorf verweigert sich einer eindeutigen Bewertung oder Positionierung: Das ist ein Film, der sein Publikum denken lässt und nachdenken lässt und all das in eine nur oberflächlich leichtfüßig erzählte Geschichte verpackt.

Wenn am Schluss Lea und ihre Bande sich nach einem Streich auf die Räder schwingen und gemeinsam durchs Dorf, durch die Felder fahren, dann mag das eine ungewisse, fragile, vielleicht gar fragwürdige Freiheit sein; aber sie trägt sich aus frisch aus der Gemeinschaft gewonnenem Selbstbewusstsein. Da ist ein Moment von Glück, in dem Lea der Welt auf einmal aktiv und offensiv gegenübersteht.

Und ein Moment, in dem vielleicht ein ganz, ganz kleines Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen ist.

Königin von Niendorf. Deutschland 2016. Regie: Joya Thome, 75 Minuten. Kinostart: 15. Februar 2018. FSK 0, empfohlen ab 8 Jahren.

(Fotos: LUPA Film)

Verlosung: Die kleine Hexe

Am Donnerstag (1. Februar 2018) startet die Verfilmung von Die kleine Hexe mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle – als Realfilm mit von Axel Prahl gesprochenem CGI-Raben Abraxas.

Die kleine Hexe hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen und zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiß und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie es schafft…

Mit der freundlichen Unterstützung von Studiocanal kann ich hier im Blog drei Super-Geschenkpakete zum Kinostart verlosen! Jedes Paket enthält: zwei Freikarten für den Kinofilm, ein Poster, einmal das Hörspiel, ein “Activity Booklet” und ein Set “magische” Stifte (siehe Abbildungen).

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine einfache Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 4. Februar 2018. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Mehr Freiheit, mehr Ruhe, zum Donnerdrummel!

Ich neige über Weihnachten und zum Jahreswechsel zur Nachdenklichkeit. Das ist gewiss nichts, was mich besonders aus der großen Masse heraushebt, auch wenn die Gedanken – die sich gerne in Vorsätzen für das neue Jahr und schmalzigen Filmabenden äußern – vermutlich sehr häufig in Geschäftigkeit ertränkt werden. Jedenfalls hat es bei mir, glaube ich wenigstens, nicht einmal besonders viel mit den konkreten Feiertagen zu tun, die begangen werden, sondern eher damit, dass ich endlich einmal Zeit habe, Gedanken überhaupt ein wenig im Gehirn hin- und herschaukeln zu lassen.

Eltern wissen, vielleicht noch genauer als andere Menschen, wovon ich rede. Vielleicht ist es aber natürlich auch die Jahreszeit: Man kann einfach weniger unternehmen, ist durch Sturm oder Schnee vielleicht sogar im Heimischen gefangen. So wie die Mattis-Räuber in Ronja Räubertochter, den wir heuer zwischen den Jahren mit den Kindern angesehen haben. Als der Winter einbricht und die Wolfsklamm, der Weg zur Burg, nicht mehr passierbar ist, fragte das jüngere Kind: Und was machen sie dann die ganze Zeit?

Zur Antwort sieht man sie in der nächsten Szene essen, tanzen und (nicht immer ganz perfekt) singen, aufs Beste unsere Antwort untermalend: Sie müssen sich halt unterhalten. Ronja Räubertochter ist ein beglückender Film, und diese Sichtung mit Kindern war eine sehr erhellende Erinnerung daran, was ihn so besonders macht und von vielen anderen Kinderfilmen überdeutlich absetzt.

Was das genau ist, habe ich in meiner Kolumne für kino-zeit.de genauer aufgeschrieben.

(Foto: Jugendfilm)

Verlosung: Tad Stones und das Geheimnis von König Midas

Am kommenden Donnerstag, 11. Januar, startet Tad Stones und das Geheimnis von König Midas in den deutschen Kinos – die Fortsetzung von Tad Stones’ erstem Abenteuer, das hierzulande leider nie ins Kino kam.

Tad Stones verdient seine Brötchen als Bauarbeiter, träumt aber seit seiner Kindheit davon, als Archäologe und Schatzjäger die Welt zu erkunden. Dann bittet die Archäologin Sara Lavroff (in die er seit ihrem ersten Abenteuer nicht nur ein bisschen verliebt ist) ihn, ihr bei der Lösung des geheimnisvollen Rätsels um die Halskette von König Midas zu helfen. Während der Mission Sara wird vor Tads Augen von dem zwielichtigen Millionär Jack Rackham entführt, der mit ihrer Hilfe in den Besitz der rätselhaften Kette kommen möchte. Mit vereinten Kräften begeben sich Tad, sein Hund Jeff, Saras Assistentin Tiffany und eine tollpatschige Mumie auf eine spannende Verfolgungsjagd, um Sara und die Halskette aus den Händen von Rackham zu befreien …

Mit der freundlichen Unterstützung von Paramount kann ich hier im Blog zwei Fan-Pakete verlosen, in denen ihr jeweils zwei Tickets für den Film und ein Filmplakat finden werdet.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine einfache Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 13. Januar 2018. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Die Dschungelhelden – Das große Kinoabenteuer (2017)

Eine konsequente Folge der Superheld_innen im Kino wäre ja eigentlich: Jede Region braucht ihre eigenen. Schließlich ist es keineswegs logisch, dass die Supers und ihre Antagonist_innen immer nur amerikanische Städte in Schutt und Asche legen. Nein, jeder Kontinent, jedes Habitat, jedes Ökosystem braucht mindestens ein eigenes Superteam!

Und deshalb also auch der Dschungel. Bevor sich die Avengers und ihre fußlahmen DC-Kollegen (Wonder Woman bewusst ausgenommen) totgelaufen haben, kommt nun rechtzeitig noch Die Dschungelhelden – Das große Kinoabenteuer ins Kino, im Grunde die, wenn ich richtig gezählt habe, dritte Langfilmadaption (aber die erste in deutschen Kinos) einer französischen Fernsehserie, die 2014/2015 auch hierzulande zu sehen war.

Vollständige Kritik auf kino-zeit.de lesen!

Die Dschungelhelden – Das große Kinoabenteuer (Les As de la Jungle), Frankreich 2017. Regie: David Alaux, 74 Minuten. Kinostart: 4. Januar 2018. Empfohlen ab 8 Jahren.

Foto: Splendid/24 Bilder