Kurzfilm zum Wochenende: Monstersinfonie (2012)

monstersinfonie

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Kiana Naghshineh hat (mit Hilfe einiger Freund_innen) diesen kleinen Film mit Bleistift und Papier in ihrem ersten Jahr an der Filmakademie Baden-Württemberg gemacht: Wie man sich die Monster der Nacht zu Freunden oder wenigstens hörigen Musikdienern macht. Kurz, knackig, ein perfektes Betthupferl für die etwas abgeklärteren Kinder. (Für alle anderen vielleicht eher was für tagsüber, wenn die Nacht noch weit weg ist.)

Schönes Wochenende!

Verlosung: Star Wars Rebels

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Hera

Ich gebe zu, ich bin ein hoffnungsloser Star Wars-Fan. Die Kindheit ist schuld; als ich mit zehn Jahren in den USA von meiner Verwandtschaft in Return of the Jedi (aka Episode VI) gesetzt wurde, war es eh schon um mich geschehen gewesen. Luke Skywalker war mein Held, und von solchen Helden trennt man sich ja nur mühsam. Wie könnte ich da widerstehen, wenn ich die Möglichkeit bekomme, hier im Blog gleich zwei Lichtschwerter zu verkaufen! (Spielzeug, okay – aber meine Güte, was hätte ich seinerzeit für so ein Spielzeug gemacht und gegeben!)

Auch wenn ich mit den drei jüngsten Filmen (Episode I-III) nicht wirklich viel anfangen kann und nach den ersten zwanzig Minuten der ersten Folge von Star Wars: The Clone Wars entsetzt ausmachen musste – das muss sein. Für kleine Kinder ist Star Wars – von Anfang bis zu seinen jüngsten Ausformungen – allerdings sowieso nichts. Das steckt ja meiner Meinung nach schon im Namen drin; zehn, zwölf Jahre alt sollten die Zwerge schon sein, auch wenn sie natürlich ab der ersten Klasse mit Sammelkarten um sich werfen.

Star Wars Rebels, die neue Serie, deren weltweiter Start am 3. Oktober den Anlass für diese Verlosung bietet (in Deutschland auf Disney XD) macht – siehe die Trailer und Clips weiter unten – einen recht ordentlichen Eindruck, auch wenn ich lieber noch eine eigene Serie um meine (inzwischen) Lieblingsjedi Aayla Secura gesehen hätte… naja.

Es herrscht eine dunkle Zeit in der Galaxis, denn das böse galaktische Imperium regiert mit eiserner Hand. Die imperiale Armee hat einen entfernten Planeten besetzt und droht, alles zu zerstören. Nur einige Wenige sind tapfer genug, sich gegen die endlosen Sturmtruppen und TIE-Jäger des Imperiums zu wehren: die bunt zusammengewürfelte, aber sehr gewitzte Crew des Raumschiffs Ghost. Gemeinsam stellen sie sich neuen bedrohlichen Feinden, erleben außergewöhnliche Abenteuer und werden dabei selbst zu Helden.

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Mit der freundlichen Unterstützung von Disney kann ich insgesamt vier Gewinne verlosen: einmal ein Hasbro Inquisitor Lichtschwert, einmal ein Hasbro Ultimate FX Lichtschwert sowie zwei Star Wars Rebels-Bettwäsche-Sets.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 3. Oktober 2014. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Vorschau: Michel-Kinderfilmfest 2014

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Am morgigen Freitag beginnt das diesjährige Michel-Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg – kleine Schwester des Filmfests Hamburg – mit einem auch in diesem Jahr sehr vielversprechenden Filmangebot, das für acht Tage, bis zum 4. Oktober (nutzt den Feiertag!) die Hansestadt beglückt. (Hier das Programm mit den genauen Terminen.)

michelEinige der Filme, die auf dem Filmfest zu sehen sind, habe ich hier bereits besprochen, so etwa den Eröffnungsfilm Die geheime Mission und den Abschlussstreifen Johan und der Federkönig. Sehr empfehlenswert ist auch Quatsch und die Nasenbärbande (für die ganz kleinen Kinozuschauer_innen zwischen vier und sechs Jahren), nicht so besonders gut hat mir hingegen Das kalte Herz gefallen, eine Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff.

Die restlichen Langfilme (es gibt auch ein feines, kleines Kurzfilmprogramm) möchte ich hier ganz kurz mit Inhaltsangabe und Trailer vorstellen. (Das Michel koopiert mit dem Lucas-Festival in Frankfurt, das vor wenigen Tagen schon begonnen hat, deshalb sind die Übereinstimmungen im Programm alles andere als zufällig.) Weiterlesen →

Michel-Festival: Das kalte Herz (2014)

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Viele traditionelle Märchen leuchten ja auch deshalb so hell beim Vor- und Selberlesen, weil vergangene Zeiten aus allen ihren Poren strahlen: Sei es in der Sprache, in ungebräuchlichen, altertümlichen Begriffen, sei es in den Dingen, die die Menschen tun, in den Tätigkeiten, die sie ausüben. Wer weiß heute noch, was ein Köhler macht? Für Das kalte Herz, die Erzählung von Wilhelm Hauff ist der Beruf der Hauptfigur allerdings wichtig: Nicht nur ist er ein armer Mann ohne wirkliche Chance auf Aufstieg, er sitzt auch allein im Wald, mit zu viel Zeit für seine eigenen Gedanken und viel zu nah an den Geistern, die zwischen den Bäumen leben.

michelIn Marc-Andreas Bocherts neuer Inszenierung wird aus dieser fremden Welt ein pittoreskes Quasi-Mittelalter, in dem die meisten Menschen zu sauber wirken für die harte Arbeit, die sie verrichten, und Peter Munk, der gerade so erwachsene Köhlersjunge, selbst auf dem Dorffest noch dekorative schwarze Striemen im Gesicht trägt. Natürlich verliebt er sich in Lisbeth, die zugleich der Sohn des reichsten Mannes im Ort begehrt; und da soll ihm das Glasmännchen helfen, das Sonntagskindern wie ihm drei Wünsche erfüllt. Weiterlesen →

Kikeriki – Der Hahn ist weg (2014)

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Kikeriki – Der Hahn ist weg ist einer der seltsamsten Animationsfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Normalerweise wäre das bei mir ein Kompliment, aber in diesem Fall bin ich mir nicht so sicher. Schon die Erzählhaltung des Films ganz zu Beginn ist irritierend, gerade weil sie so leichtfüßig-unironisch daherzukommen scheint – das aber an der glatten Bilderwelt abperlt.

Es geht also, hach, alles ist gut und schön und soo ländlich!, um dieses Dorf, St.Victor, dessen Bewohner alle an jedem Morgen um vier Uhr geweckt werden, denn da kräht der Hahn des Bürgermeisters. So sind alle stets müde, aber sie nutzen den Tag – weniger als beglücktes carpe diem, eher im Sinne von ora et labora, aber ohne den Gebetsanteil. Das fleißige, aber stets übermüdete Dorf genügt und versorgt sich so selbst, es ist stets genug von allem da, aber alle klagen immerzu über den Hahn.

Als dann der Bürgermeister (der nichts zu tun scheint außer Bürgermeister zu sein, während alle anderen Bäcker, Bauarbeiter, Schreiner, Bauer, Müller sind) bei einer Feier ein Denkmal für seinen Hahn errichten will, kocht die „Volksseele“, wie man das heute meist nennt, ein wenig über; bald darauf wird der Hahn fortexpediert und dem Nachbarort im Tausch gegen einen Esel überlassen. Weiterlesen →

LUCAS Kinderfilmfestival 2014

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Wie peinlich, da ist mir doch glatt der Start des diesjährigen Kinder- und Jugendfilmfestivals LUCAS durchgerutscht, dass bereits seit gestern kleine Menschen in Frankfurt a.M. und Offenbach beglückt. Ach weh, und das bei diesem illustren Programm! Zwei der dort laufenden Filme habe ich bereits zur Berlinale sehen und besprechen können, nämlich den niedlichen Johan und der Federkönig, der das schwere Thema Tod recht kindertauglich aufgreift, und Die geheime Mission, ein dänisches Coming-of-Age-Abenteuer.

Neben einem ausführlichen Kurzfilmprogramm gibt es aber im Programm dieses Jahr noch einige weitere Langfilme zu sehen, die ich hier kurz mit ihrer Inhaltsangabe (von der Festivalseite) und, soweit auffindbar, Trailer bzw. Filmclip vorstellen möchte – wer es einrichten kann, sollte das Festival unbedingt besuchen, es endet am kommenden Sonntag, den 28. September 2014.

Die restlichen Langfilme (in alphabetischer Reihenfolge, aber zunächst die Kinder-, dann die Jugendfilme): Weiterlesen →

Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman (2013)

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Wenn man (wie ich) die Cartoon-Vorlage des Films nicht kennt, muss man für Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman erst einmal seine Prämisse abnehmen: Da ist dieser kleine Hund, der sich aus seinem Dasein als verwaiste Welpe durch Fleiß, Selbstmotivation und harte Studien (the American dream, baby!) zum Nobelpreisträger, mehrfachen Olympiasieger und generell Universalgenie hochgearbeitet hat, und dann adoptiert er eben auch noch einen kleinen Jungen, den er eines Tages verlassen in einem Pappkarton findet.

Um seinen Sohn historisch zu bilden, entwickelt er schnell mal eine Zeitmaschine und reist (wo unsereins in Museen für Technik und Geschichte eilt) zu George Washington, Marie Antoinette und Leonardo da Vinci. (Um Details der Raum-Zeit-Krümmung kümmert sich der Film nicht, da wollen wir sie auch einmal außer acht lassen.) Dann prügelt sich Sherman an seinem ersten Schultag mit seiner Mitschülerin Penny, sein Vater lädt die eher wenig konzilianten Eltern zum Abendessen ein (Der Gott des Gemetzels lässt grüßen), aber Sherman will Penny beweisen, dass er kein Lügner ist, und zeigt ihr das alte Ägypten. Weiterlesen →

Verlosung: Das magische Haus

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Am 25. September 2014 erscheint Das magische Haus von Ben Stassen (Sammys Abenteuer) und Jeremy Degruson auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D – eine Abenteuergeschichte rund um ein Haus, in dem es vermeintlich spukt, aber in Wirklichkeit nur ein alternder (aber genialer) Zauberer mit seinen Tieren und magischen Kreaturen lebt.

Auf der Flucht vor einem Sturm findet der kleine Kater Thunder Unterschlupf in einem magischen Haus. Zauberer Lawrence und die lebhafte Truppe seiner verzauberten Spielsachen nimmt den neuen Mitbewohner gerne auf. Doch nicht alle sind über den pfiffigen Zuwachs erfreut. Doch als Lawrence ins Krankenhaus muss und sein zwielichtiger Neffe Daniel hinterrücks das Haus verkaufen will, müssen sich alle zusammenraufen. Thunder feilt mit seinen Freunden an einem cleveren Plan, um ihr geliebtes Zuhause mit allerlei Tricks zu verteidigen.

DasMagischeHaus_DVD+Stiftbox+KartenspielIn der deutschen Synchronfassung sind unter anderem Matthias Schweighöfer, Karoline Herfurth und Dieter Hallervorden zu hören. Mit der freundlichen Unterstützung von Studiocanal kann ich hier im Blog drei Gewinnpakete verlosen, von denen jedes ein Kartenspiel und eine Stiftebox (mit Stiften) zum Film enthält. Eines der Päckchen wird zudem die DVD des Films enthalten.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müßt Ihr nur hier im Formular Eure Daten eingeben und eine Frage beantworten. Die Verlosung läuft bis einschließlich 28. September 2014. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Nur eine Teilnahme pro Haushalt!
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Bibi & Tina – Der Film (2013)

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Eines muss man Detlev Buck schon zugestehen: Er weiß genau, einen Film über eine pubertierende Junghexe (also Bibi Blocksberg) und ihre Freundin Tina, die Jungs und Pferde toll finden, also eigentlich jedes Klischee von „Mädchen“ erfüllen, das man in den 1980ern noch für okay halten konnte, einen solchen Film kann man eigentlich nur als übertriebene Groteske inszenieren, als überdrehte Komödie (sowieso) mit grellbunten Klamotten, alles ein wenig zu sauber für Realität, der Bösewicht natürlich einseitig fies, seine Dopingmittel grün leuchtende Injektionsflüssigkeiten. (Funktioniert das in der Trickserie irgendwie besser? Ich kenne sie nicht, freue mich aber über Meinungen.)

So weit, so richtig. Deshalb ist Bibi & Tina auch ein Film, in dem es vorgeblich emotional kracht und knallt, die Zickereien und Intrigen spielen sich allerdings auf schwächlichstem High-School-Film-Niveau ab, bis hin zum Satz: „Das Schloss ist zu klein für uns beide.“ Auch die Zaubersprüche und in ihrem Gefolge die Scherze sind von atemberaubender Harmlosigkeit. Man trägt viel Primärfarben, die Schergen des Bösewichtes (als Einziger hingebungsvoll: Charly Hübner) natürlich schwarz, trotz eines Alltags in Pferdeställen sind alle immerzu blitzsauber. Weiterlesen →

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