Kurzfilm zum Wochenende: Buntstiftdrache (2012)

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Crayon Dragon von Toniko Pantoja hat einen Moment des Umkippens von der einen Welt in die andere, wie in Mary Poppins, und der genaue Status dieser oder jener Realität wird nie geklärt; aber warum sollte man auch, in gut drei von fantastischen Ideen überquellenden Minuten? Der Film ist an der Calarts entstanden; Musik von Denny Schneidemesser (gespielt von Taryn J. Harbridge und Kristin Naigus), Sounddesign von Glenn Harfagre.

Schönes Wochenende!

Kurzkritik: Ab ans Meer (2014)

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Heute im Kino gestartet: Ab ans Meer ist eine kleine, sehr sympathische Komödie aus Tschechien, die ihren kindlichen Protagonisten gleich zum Filmemacher macht. Thomas möchte gerne sein wie Miloš Forman, und als er eine Kamera zum elften Geburtstag bekommt, gibt es kein Halten mehr… das bleibt über weite Strecken überzeugend, weil sich Regisseur und Autor Jiří Mádl auf Augenhöhe mit seinen Figuren begibt. Die spielen mit Tricks und Möglichkeiten der Kamera, suchen aber vor allem nach einer Geschichte („Jeder Film braucht eine Intrige!“) – und finden sie in ihrem eigenen Leben. Daraus wird dann ein mit bescheidenen Mitteln gemachter kleiner Abenteuerfilm aus dem Alltag zweier Jungs – im Abschluß ein wenig bemüht, aber größtenteils sehr, sehr charmant und mit zwei überzeugenden Hauptdarstellern.

(Ausführlichere Empfehlung folgt kommende Woche auf filmstarts.de.)

(Foto: Der Filmverleih GmbH)

Pets (2016)

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Solche urbanen Legenden gibt es in vielen Großstädten: In der menschenleeren Kanalisation sollen sich all die verlassenen Haustiere tummeln, die einst von ihren Besitzern ausgesetzt wurden – besonders Krokodile kommen in solchen Geschichten oft vor, aber auch Spinnen, Schlangen und Kaninchen. Doch selbst wenn das alles Quatsch sein mag, taugen diese Legenden doch als perfekte Prämisse für einen Animationsfilm: In der Welt von Pets (von den Machern der Minions, die im Vorfilm Rasenmäher-Minions als Vorgartenpfleger auftreten) führen Haustiere ein geheimes Leben, sobald Herrchen und Frauchen die Wohnung verlassen.

Da legt dann der gesittete Pudel erst mal in voller Lautstärke Heavy-Metal-Musik auf, ein Kanarienvogel träumt vor dem Ventilator von wilden Flügen durch windige Canyons – nur der anhängliche Hund Max sitzt den ganzen Tag vor der Tür und wartet auf die Heimkehr seines Frauchens. Der Terrier ist also nicht gerade das abenteuerlustigste Tier, doch dann bringt seine Besitzerin eines Abends den großen, haarigen Streuner Duke mit nach Hause – und Max wird von Eifersucht übermannt.

Was Pets so unterhaltsam macht, und warum es nicht einfach Toy Story auf vier Beinen ist: meine Kolumne auf filmstarts.de.

(Foto: Universal)

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